Show simple item record

dc.contributor.authorBidlingmaier, M
dc.contributor.authorHauffa, B P
dc.contributor.authorTrainer, Peter J
dc.contributor.authorEtzrodt-Walter, G
dc.contributor.authorSauer, J
dc.contributor.authorKratzsch, J
dc.contributor.authorPetersenn, S
dc.contributor.authorRanke, M B
dc.contributor.authorWallaschofski, H
dc.contributor.authorStrasburger, C J
dc.date.accessioned2015-05-19T14:36:14Zen
dc.date.available2015-05-19T14:36:14Zen
dc.date.issued2015-01-01en
dc.identifier.citationQualitätssicherung der Analytik von Wachstumshormon und Insulin-Like Growth Factor I bei Erkrankungen der somatotropen Achse. 2015, 39 (2): 81-86 Laboratoriums Medizinen
dc.identifier.issn1439-0477en
dc.identifier.issn0342-3026en
dc.identifier.doi10.1515/labmed-2015-0016en
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/10541/554177en
dc.description.abstractZusammenfassung Hintergrund: Eine zuverlässige Laboranalytik bildet einen Grundpfeiler für die Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle von Wachstumsstörungen und Störungen der Sekretion von Wachstumshormon (GH) und Insulin-Like Growth Factor I (IGF-I). Die gegenwärtig verfügbaren kommerziellen Assays weisen jedoch Defizite auf, die zu großen Unterschieden der gemessenen Hormonkonzentrationen führen. Methode: Empfehlungen eines Expertenworkshops mit klinisch tätigen Endokrinologen aus Pädiatrie und Innerer Medizin sowie mit Labormedizinern unter Bezugnahme auf die Ergebnisse der interdisziplinären Konsensus-Konferenz in Keswick (Virginia, USA) aus dem Jahr 2009. Ergebnisse: Zu den von den Workshopteilnehmern geforderten Qualitätskriterien für GH- und IGF-I-Assays zählen die Verwendung einheitlicher Referenzstandards, die Dokumentation der analytischen Bedingungen – unter anderem in Bezug auf Kalibratoren, Bindungsepitope, Kreuzreaktivität und Methoden zur Trennung von Bindungsproteinen –, die Chargenkonstanz und eine geringe Interassay-Variabilität. Die Teilnehmer empfehlen, Grenzwerte und Referenzintervalle assayspezifisch unter Verwendung großer und gut charakterisierter Referenzpopulationen zu erarbeiten und die Assayqualität insbesondere im Bereich klinisch wichtiger Entscheidungsgrenzen zu beschreiben. Schlussfolgerungen: Diagnostikahersteller sollten verpflichtet werden, die Umsetzung der Qualitätskriterien regelmäßig zu überwachen und darüber Bericht zu erstatten. Nur Assays, die nach einheitlichen Qualitätsstandards evaluiert sind und im klinischen Kontext eingesetzt werden, erlauben eine rational begründete Diagnostik und Therapie von Patienten mit Störungen der GH-Sekretion und vermeiden unnötige Belastungen der Patienten und Kostenträger.
dc.language.isodeen
dc.publisherDe Gruyteren
dc.relation.urlhttp://www.degruyter.com/view/j/labm.2015.39.issue-2/labmed-2015-0016/labmed-2015-0016.xmlen
dc.rightsArchived with thanks to LaboratoriumsMedizinen
dc.titleQualitätssicherung der Analytik von Wachstumshormon und Insulin-Like Growth Factor I bei Erkrankungen der somatotropen Achsede
dc.title.alternativeQuality assurance in the analysis of growth hormone and insulin-like growth factor I in disorders of the somatotropic axis.en
dc.typeArticleen
dc.contributor.departmentMedizinische Klinik und Poliklinik IV, Klinikum der Universitat Munchen, Munchenen
dc.identifier.journalLaboratoriums Medizinen
dc.description.noteAbstract Background: Reliable laboratory analysis is fundamental to diagnostics, therapy, and follow-up of growth disturbance and secretory dysfunction of growth hormone (GH) and insulin-like growth factor I (IGF-I). Currently available commercial assays have their limitations, as they show large variations in hormone concentrations measured. Methods: The recommendations of an expert workshop with practicing endocrinologists from the fields of pediatrics and internal medicine and with laboratory physicians, with reference to the outcome of the interdisciplinary consensus conference in Keswick (Virginia, USA) in 2009, were used. Results: Among the quality criteria stipulated by the workshop participants are the use of uniform reference standards, documentation of analytical conditions (such as calibrators, binding epitopes, cross-reactivity, and methods for removal from the binding protein), batch-to-batch consistency, and low inter-assay variability. The participants recommended developing assay-specific thresholds and reference intervals based on large and well-defined reference populations. It is furthermore recommended to delineate the assay quality, particularly with reference to clinically important cutoffs. Conclusions: The manufacturers of diagnostic assays should be obliged to regularly monitor and report the implementation of quality criteria. Only assays that are evaluated according to uniform quality standards and that are employed clinically permit informed diagnostic and therapy of patients with GH secretory dysfunction, preventing avoidable burden on both patients and paying authorities.en
html.description.abstractZusammenfassung Hintergrund: Eine zuverlässige Laboranalytik bildet einen Grundpfeiler für die Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle von Wachstumsstörungen und Störungen der Sekretion von Wachstumshormon (GH) und Insulin-Like Growth Factor I (IGF-I). Die gegenwärtig verfügbaren kommerziellen Assays weisen jedoch Defizite auf, die zu großen Unterschieden der gemessenen Hormonkonzentrationen führen. Methode: Empfehlungen eines Expertenworkshops mit klinisch tätigen Endokrinologen aus Pädiatrie und Innerer Medizin sowie mit Labormedizinern unter Bezugnahme auf die Ergebnisse der interdisziplinären Konsensus-Konferenz in Keswick (Virginia, USA) aus dem Jahr 2009. Ergebnisse: Zu den von den Workshopteilnehmern geforderten Qualitätskriterien für GH- und IGF-I-Assays zählen die Verwendung einheitlicher Referenzstandards, die Dokumentation der analytischen Bedingungen – unter anderem in Bezug auf Kalibratoren, Bindungsepitope, Kreuzreaktivität und Methoden zur Trennung von Bindungsproteinen –, die Chargenkonstanz und eine geringe Interassay-Variabilität. Die Teilnehmer empfehlen, Grenzwerte und Referenzintervalle assayspezifisch unter Verwendung großer und gut charakterisierter Referenzpopulationen zu erarbeiten und die Assayqualität insbesondere im Bereich klinisch wichtiger Entscheidungsgrenzen zu beschreiben. Schlussfolgerungen: Diagnostikahersteller sollten verpflichtet werden, die Umsetzung der Qualitätskriterien regelmäßig zu überwachen und darüber Bericht zu erstatten. Nur Assays, die nach einheitlichen Qualitätsstandards evaluiert sind und im klinischen Kontext eingesetzt werden, erlauben eine rational begründete Diagnostik und Therapie von Patienten mit Störungen der GH-Sekretion und vermeiden unnötige Belastungen der Patienten und Kostenträger.


This item appears in the following Collection(s)

Show simple item record